Unsere Geschichte

Wir sind Judith und Pieter – Zwillinge! Geboren zur Wintersonnenwende. Ursprünglich stammen wir aus den Niederlanden, haben aber schon an verschiedenen Orten gelebt. Mit 18 haben wir in Malta unseren Abschluss gemacht und anstatt uns wie verantwortungsbewusste Erwachsene niederzulassen, packten wir unsere Koffer und flogen nach Japan. Wir waren fasziniert von der Natur, der Architektur, der Kultur und dem Essen. Pieter war so begeistert, dass er zurückkehrte. Und zwar gleich zweimal. Und dann noch länger (wir sind uns ziemlich sicher, dass er sogar überlegt hat, die Ehrenbürgerschaft zu beantragen).
Schließlich gingen wir getrennte Wege: Pieter schloss sein Ingenieurstudium in den Niederlanden ab, während Judith in Edinburgh, Schottland, Umweltwissenschaften studierte. Doch wie es so oft im Leben ist, hielt das Abenteuer noch etwas für uns bereit. 2024 trafen wir uns wieder für eine Reise nach Asien – diesmal gemeinsam – und landeten im pulsierenden Vietnam. Und wie so oft auf Reisen entstand dabei eine Idee.
Judith, die seit ihrer ersten Japanreise 2019 ein großer Matcha-Fan ist, hatte es sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, in jeder Stadt, die sie besuchte, die besten Matcha-Cafés zu finden. Natürlich schleppte sie Pieter auch in ein weiteres entzückendes kleines Teehaus in Hanoi, wo er seinen ersten Schluck Hojicha probierte. Nach Pieters Zustimmung hatte Judith plötzlich eine Eingebung: „Das ist das perfekte Getränk für den Nachmittag“, sagte sie. Und so war der Grundstein für Kyūka gelegt.
Später an diesem Tag, in einem klapprigen Nachtzug von Hanoi nach Hoi An, legte Judith einen wahren Ideenrausch hin – sie kritzelte Ideen, recherchierte Lieferanten, erstellte Pinterest-Pinnwände und entwarf sogar Logos und Verpackungen. In Barcelona (wo Judith heute lebt) trafen dann die ersten Teeproben ein. Die ersten Lieferungen? Naja. Nicht ganz ihren Ansprüchen entsprechend. Also bestellte sie Nachschub. Und noch mehr. Bis schließlich vier außergewöhnliche Teepulver, darunter Matcha, die Auswahl schafften.
Aber wir wollten Matcha nicht einfach nur verkaufen – wir wollten es richtig machen. Bio musste wirklich Bio bedeuten. Also krempelten wir die Ärmel hoch und sicherten uns die vollständige Bio-Zertifizierung für den Matcha-Import aus Japan. So gewährleisten wir die Einhaltung des TRACES-Systems und damit höchste Qualität.
Und genau ein Jahr nach dieser schicksalhaften, von Tee beflügelten Zugfahrt erwachte Kyūka zum Leben und startete pünktlich zur Frühlingstagundnachtgleiche.